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NVA - 18 verlorene Monate

Am 2.November 1986 kam des Unvermeidbare - “Einberufung zum Ehrendienst bei der Nationalen Volksarmee”. Ich wurde Funker in der 9. Batterie der Artillerieregimentes in Frankenberg. 18 entbehrungsreiche Monate standen mir bevor. Eine Zeit, von der man das Schlechte verdrängt und einige Highlights in Erinnerung behält. Ein anderthalbes Jahr, das mir aber auch viel gebracht hat - Zusammenhalt, Kameradschaft und die Gabe, sich zum richtigen Zeitpunkt abzuseilen. Ich grüße an dieser Stelle meine alten “Kampfgenossen” Tino Löbig, Uwe Forschner, Fips (unseren Rechner, er hieß Fiebiger, der Vorname ist mir entfallen) und “Geronimo” - Udo Gerullis. Unvergessen aber auch die Buckel: Zuerst unser Spieß - Feldwebel Schmidt, Leutnant Weiße (Batterieoffizeir) und Oberleutnant Heikel (Batteriechef) Unterleutnant Müller (der mir 2x mein Radio während der Wache abgenommen hat) und unvergessen Hauptmann Liebig!

Als EK88/1 war es dann am 28.April nach unzähligen Objektwachen in der Kaserne, den Munitionslagern in Langenstriegis und Flöha, diversen Übungen auf den Truppenübungsplätzen in Annaburg und Nochten, Wintereinsatz in der Braunkohle und Arbeitseinsatz im berüchtigten Knast in Waldheim geschafft - Entlassung als Gefreiter der Artillerie. Beim Entlassungsappell wurde ich dann noch zum Kapo ge schlagen, also zum Unteroffizier befördert, da man als Studierender automatisch Reserveoffiziersanwärter (kurz ROA) war.

...oder schickt ‘ne

...und wer nicht weiss, was ein Gefechtsbleistift ist, sollte hier klicken! Ein Leidensgefährte würde sich freuen!

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